Meine Ohrstecker erzählen Geschichten – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Sie entstehen aus alten Zeitschriften, Zeitungen und Müslischachteln. Was früher als Verpackung oder Informationsquelle diente, wird durch Upcycling zu einem außergewöhnlichen Statement.
Da die Materialien aus der Welt des Drucks und der Zeitschriften stammen, ist es für mich nur konsequent, diese Kollektion jenen bedeutenden Frauen zu widmen, die im Laufe der Geschichte das Medium Papier geprägt haben.
Ob sie mutige Erfindungen hervorgebracht, den Buchdruck revolutioniert oder als Journalistinnen ihre Stimme erhoben haben: Die Kollektionen tragen den Namen einer dieser Pionierinnen.
Diese Namen sind eine kleine Anerkennung für ihren Mut und stehen stellvertretend für alle Rebellinnen, Rage Girls und Angry Women, die uns auf unserem Weg begleiten und stärken. Mit jedem Paar Ohrstecker trägst du also nicht nur ein Stück recyceltes Design, sondern auch ein Symbol für weibliche Schaffenskraft und Beständigkeit.
Diese Ohrstecker tragen die Namen von Frauen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, andere Frauen zu mobilisieren, zu stärken und zu emanzipieren – und das unter anderem, indem sie das Medium
bedienten, aus dem diese Ohrstecker hergestellt sind: nämlich Zeitschriften.
Jedes Paar wird aus alten Magazinen und Müsli-Schachteln handgefertigt. So entstehen handgefertigte Unikate, deren Muster so individuell sind wie die Geschichten ihrer Namenspatroninnen.
Helene Lange | Vorkämpferin für Bildung
Als Leitfigur des Bildungsfeminismus im Kaiserreich nutzte sie ihre Zeitschrift „Die Frau“, um gegen das preußische Schulsystem zu kämpfen. Mit ihren publizierten Streitschriften erzwang sie die
Gymnasialkurse für Mädchen und öffnete 1908 die Tore der deutschen Universitäten für Frauen.
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Clara Zetkin | Stimme fürs Frauenwahlrecht
Als Chefredakteurin und treibende Kraft der proletarischen Frauenbewegung
leitete sie von 1892 bis 1917 die Zeitschrift „Die Gleichheit“. Über dieses publizistische Netzwerk organisierte sie den Kampf für das Frauenwahlrecht und rief 1910 den Internationalen Frauentag
ins Leben.
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Louise Otto-Peters | Zeilen der Rebellion
Inmitten der Revolution von 1848 forderte sie die politische Teilhabe von Frauen. Als
Gründerin der „Frauen-Zeitung“ (1849) schuf sie das erste dauerhafte Medium der deutschen Frauenbewegung und nutzte bedruckte Seiten, um die soziale Emanzipation der Arbeiterinnen voranzutreiben.
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Charlotte Guillard | Weibliche Unabhängigkeit
In der Pariser Renaissance (16. Jh.) leitete sie über 50 Jahre lang die Druckerei „Soleil d'Or“. Sie publizierte theologische Standardwerke in einer Zeit, als Frauen kaum Zugang zu Bildung hatten. Ihr Name auf den Titelseiten wurde zum Symbol für weibliche Autonomie im Buchdruck.
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Marianne Pollack | Schlagzeilen für Gleichstellung
1945 gehörte sie zu den ersten Frauen im österreichischen Nationalrat und arbeitete als Redakteurin der „Arbeiter-Zeitung“, in der sie über soziale Gerechtigkeit und Frauenrechte schrieb. Sie nutzte ihre Schlagzeilen, um Bildungsreformen und den Schutz von Arbeiterinnen voranzutreiben.
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Gloria Steinem | Journalismus als Widerstand
Sie gründete 1972 das “Ms.”-Magazine, die erste Zeitschrift, die Frauenthemen wie häusliche Gewalt und Lohngleichheit behandelte, statt sich nur auf Rezepte und Mode zu konzentrieren. Sie musste hart kämpfen, um Anzeigenkunden zu finden, die an ein solches Konzept glaubten.
9,00 €
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Ein Mandala steht für innere Ganzheit und Ordnung – für ein Zentrum, das alle Teile zusammenhält. Es ist also das perfekte Symbol für ein feministisches Netzwerk: Strukturen, die einander stützen. Linien, die sich vernetzen. Hier gibt es keine Einzelgängerinnen, nur ein Kollektiv, das sich gegenseitig den Rücken stärkt. Das Endprodukt? Absolute Freundinnenschaft. <3
Diese Ohrstecker tragen die Namen von Visionärinnen, die Papier nicht nur beschrieben, sondern neu gedacht haben. Frauen, die ihren Erfindergeist auf, mit und durch Papier entfaltet und so die Welt ein Stück weit neu geformt haben.
Margaret Knight | Die „Papiertüten-Konstrukteurin“
Sie erfand 1868 die Maschine, die Papier so faltet und klebt, dass eine Tüte mit flachem Boden entsteht. Zuvor gab es nur instabile Spitztüten. Sie musste vor Gericht beweisen, dass sie die komplexe Mechanik selber konstruiert hatte, da ein Mann ihr Patent stehlen wollte.
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Elizabeth "Lizzie" Magie Philipps | Die „Spieldesign-Architektin“
Sie erfand 1903 ein Brettspiel, das bis heute jede:r kennt. Ihr Entwurf „The Landlord’s Game“ war die eigentliche Vorlage für Monopoly. Sie nutzte bedrucktes Papier, um die Gefahren gesellschaftlicher Regeln spielerisch und einfach zu erklären.
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Beulah Louise Henry | Die „Vervielfältigungs-Visionärin“
Sie erfand 1932 eine chemische Beschichtung für selbstdurchschreibendes Papier. Dadurch wurden Kopien beim Tippen auf der Schreibmaschine erstellt, ohne schmieriges Kohlepapier zu nutzen. Eine saubere Revolution für die Arbeit in jedem modernen Büro.
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Melitta Bentz | Die „Aroma-Perfektionistin“
Sie erfand 1908 den Kaffeefilter aus Papier. Da sie den Kaffeesatz leid war, durchlöcherte sie einen Topf und legte ein Löschpapier aus einem Schulheft ihres Sohnes hinein. So schuf sie die Basis für sauberen und aromatischen Kaffeegenuss.
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Bette Nesmith Graham | Die „Retusche-Rebellin“
Sie erfand 1956 das flüssige Korrekturmittel für Papier. Als Sekretärin mischte sie weiße Farbe, um Tippfehler unsichtbar zu machen. Später entwickelte sie daraus das „Liquid Paper“, um Texte auf Papier schnell zu korrigieren.
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